Native Werbung

Bis zu vierfach höhere Verweildauer und eine bessere Erinnerung bringt bei Zeitschriftenwerbung der Einsatz nativer Formate. Das Mehr an Aufmerksamkeit und Relevanz in der Erinnerung der Leserinnen und Leser wird durch Studien des Marktforschungsinstituts Media Market Insights belegt. Die Studie kombiniert Eyetracking und Hirnstrommessung aus der Neuroforschung.

Untersucht wurden die Aufmerksamkeitsleistung und die Werbewirkung. Erkenntnisse für die Gestaltung: Optimal scheint eine Verbindung aus nativer Aufbereitung, starker Gestaltung und perfektem Branding. Der Inhalt eines Formats, das möglichst nah am „Look & Feel“ des Titels ist und mit redaktionellen Mitteln arbeitet, wird deutlich stärker im Langzeitgedächtnis verankert und mit einem höheren Aufmerksamkeitsniveau wahrgenommen. Die Betrachtungsdauer ist höher, weil mehr Informationen, die zum Lesen animieren, zur Verfügung gestellt werden. Im Gesamtdurchschnitt erreichen die getesteten nativen Formate eine doppelt so lange Verweildauer, wie klassische Anzeigen. Die Großformate liegen sogar bei Werten, die nahezu mit TV-Spots vergleichbar sind. Empfehlung: Auch eine Native Ad sollte auffallend gestaltet und sehr gut wahrnehmbar sein. Die Studie zeigt: Ein sinnvoll und präsent eingearbeitetes Branding kann die Wirkung von nativen Formate deutlich unterstützen.

 

 

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