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Die Entwicklung des User Experience Designs

Das UX-Design hat, seit der Mensch mit Bildschirm und Tastatur Aufgaben erledigt oder kommuniziert, einen unglaublichen Reifeprozess durchlaufen. User Experience hatte man Mitte 90er Jahre allerdings nicht auf dem Schirm. Designer und Programmierer waren froh, wenn sich etwas umsetzen ließ und auch funktionierte. „Machts gut!“, war allerdings damals schon wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Arbeitsauffassung.

Abläufe, Handlungsweisen, Pattern/Gebrauchsmuster bilden die Grundlage für Gestaltung, Visualisierung der Erlebniswelt an den Bildschirmen, ob Desktopanwendung oder Smartphonetouchscreenoberfläche.
Die aktuellen Produktentwicklungen der letzten Jahre haben die Komplexität, die sich hinter der Einfachheit der Bedienung verbirgt, noch erhöht. Desktop und Mobile, Maus und Touch, Web und Native – die Liste wird immer länger: Es wird auch mit Siri gesprochen oder das Echo erklingt.
Die Konstante von User Experience sind die User, die Nutzer. Besser gesagt soll für Menschen gestaltet werden. Menschen mit Gefühlen und Befindlichkeiten, Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Situationen befinden können. Klar sollte alles funktionieren und gut handhabbar und logisch aufgebaut sein. Freude bereiten oder Spaß machen darf das Benutzen von Technik aber trotzdem. Etwas gerne zu tun ist sicherlich kein Fehler.
Andererseits kann „Happy-goes-Lucky“ als Gestaltungs- und Anwendungsmaxime auch nach hinten losgehen. Vieles geschieht eben nicht unter glücklichen oder schönen Rahmenbedingungen in der Welt da draussen. Also ist gleichzeitig Zurückhaltung angesagt.

Beobachtung → Ideenfindung → Prototyping → Testing
Um die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen, muss man die Menschen verstehen. Es ist wichtig, diejenigen zu fragen, für deren Bedürfnisse entworfen wird. Wichtig ist es aber auch Verhalten zu beobachten und zu erforschen. Die Technologien entwickeln sich rasant. Erruptionsartig tauchen „vernetzte Produkte“ auf, die das „Internets der Dinge“ versprechen. Designer haben nun die Aufgabe alles miteinander zu verbinden und nahtlos erfahrbar und benutzbar zu machen. Da ist zu wünschen, dass nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Verbesserungen das Ziel sind – die angegangenen Projekte und die Auftraggeberseite also zu den Guten gehören.

lk, Dez. 2017

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